OPC Challenge-Motor
Mehr Fairness, höhere Chancengleichheit, weniger Kosten - so
lässt sich eine Neuerung beschreiben, die den Einstieg in den ATS Formel-3-Cup
seit 2007 noch interessanter und einfacher macht. Der Name: OPC Challenge Motor.
Der Motor wird exklusiv vom langjährigen Formel-3-Partner Spiess entwickelt.
Die Basis des Triebwerks bildet der Formel-3-Motor von Opel.
Vor dem Hintergrund der Kostenreduzierung bietet sich im ATS
Formel-3-Cup die Teilnahme mit einem Challenge-Motor an. Dieses Triebwerk kann
sowohl im ATS Formel-3-Cup wie auch in der ATS Formel-3-Trophy verwendet werden.
Die Trophy-Wertung steht allerdings ausschließlich den Fahrzeugen offen, die
vor 2005 gebaut wurden.
Der bei der Spiess Motorenbau GmbH entwickelte Challenge-Motor
gilt als zusätzliches Aggregat auf Basis des Familie-1-Motors von Opel. Zielsetzung
war es, eine Motorlaufzeit von 10.000 Kilometern zu erreichen, ehe eine Revision
fällig wird. "Damit dürften die Teams mit einem Motor während der gesamten Saison
fahren, erst danach wird eine Revision fällig", so Bertram Schäfer, Organisationsleiter
ATS Formel-3-Cup. Diverse bewegliche Teile sind im Challenge-Motor verstärkt.
Größere Lager und breitere Ventilsitze bringen Haltbarkeit und Standfestigkeit.
Hierzu tragen auch stabilere Kolben und ein zusätzlicher Kolbenring bei.
Alle Challenge-Motoren werden von Spiess verplombt, so dass von
den Teams keine Veränderungen vorgenommen werden kann. Eine einheitliche Auspuff-
und Schalldämpferanlage und die einheitlich vorgeschriebene Sintermetall-Mehrscheibenkupplung
von ZF Sachs sind weitere Bauteile die Fairness und Kostenreduzierung bieten.
Damit die Challenge-Motoren durch die Modifikation nicht an Leistung
einbüssen, wurde der Lufteinlass des Airrestriktors um einen Millimeter vergrößert,
so dass ein gleiches Leistungsniveau wie bei den üblichen Formel-3-Motoren erreicht
wird.
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