 |
Audi
1977 lief die NSU-Zeit langsam aus. Bei Spiess nutzte man größere
Räumlichkeiten und konzentrierte sich auf ein neues Projekt: Audi. Es handelte
sich um den 1,6-Liter-Motor aus dem Audi 80, der für den Tourenwagensport getunt
wurde. Neue Maschinen, unter anderem eine Nockenwellen-Schleifmaschine, bewährten
sich schon nach kurzer Zeit und trugen zur optimalen Leistungsausbeute bei.
Hauptaugenmerk legte man auf den Zylinderkopf, die Nockenwelle und das Saugsystem.
Auch bei diesem Projekt war die Haltbarkeit einer der wichtigen Faktoren, da
oftmals Rennlängen von vier oder sechs Stunden zu bewältigen waren. Der Erfolg
der Spiess-Motoren brachte auch Audi schnell dazu, die Renntriebwerke für die
Werksautos bei Spiess fertigen zu lassen.
|