Formel 3 News
Die Vorteile des Volkswagen Motors
Die Fachzeitschrift Motorsport aktuell berichtete in ihrer 49. Ausgabe ausführlich über den Macau Grand Prix. Das Weltfinale der Formel 3 war einmal mehr das Highlight der Saison und wurde zum großen Erfolg von Volkswagen. Noch nie zuvor, in der seit 1954 fortlaufenden Geschichte des Stadtrennens vor den Toren Hongkongs, konnte ein Fahrer den Titelgewinn im Macau Grand Prix wiederholen – bis Edoardo Mortara kam.
„Den größten Faktor in einem solch anspruchsvollen Rennen und im Feld der weltweiten Formel-3-Elite macht immer noch der Fahrer“, wurde Holger Spiess von der Motorsport aktuell zitiert. Der Chef der traditionsreichen Spiess Motorenbau GmbH weiß wovon er redet, schließlich werden in seinem Unternehmen in Ditzingen seit Jahren die führenden Formel-3-Triebwerke vorbereitet. „In Macau und vor allem in der Melco-Spitzkehre kam der Vorteil des Volkswagen Motors besonders zum Tragen“, so Spiess weiter. „Neben optimierter Reibwerte ist die Fahrbarkeit des Motors das wichtigste Kriterium“.
Nicht nur der Sieger des 57. Macau Grand Prix, der Italiener Edoardo Mortara, sondern auch der zweitplatzierte Belgier Laurens Vanthoor hatte ein von Spiess betreutes Volkswagen Aggregat im Heck seines Dallara. Noch deutlicher wird die Überlegenheit des Wolfsburger Triebwerkes, wenn man auf die Top-Ten schaut: neun von zehn Piloten wurden mit VW-Power zum Erfolg getrieben.
Vor allem Daniel Abt, der amtierende Vizemeister des ATS Formel-3-Cup, wusste bei seinem Debüt in Macau zu gefallen. Angriffslustig und abgeklärt führte der 17-Jährige aus Kempten sogar das Rennen an, ehe ein Leitplankenkontakt seine Triumphfahrt beendete. Volkswagen Motorsport Direktor Kris Nissen wusste diese Leistung einzuordnen: „Aus meiner Sicht und vor dem Hintergrund von Daniels Leistung, ist die Formel-3-Euroserie die stärkste Serie, gefolgt vom ATS Formel-3-Cup“.